Wenn kein Wunder passiert, sei selbst eins!

Ein cooler Spruch, nicht wahr? Aber keiner, der Sie durch diesen Tag tragen kann.

Oh doch! Und wie! Diesen Spruch hat ein Mann gesagt, dessen Vater bei der Geburt fassungslos zusammen bricht, dessen Mutter den Anblick des Neugeborenen nicht erträgt. „Nehmen Sie ihn weg“, sagt sie. „Ich will ihn nicht sehen.“ Warum dieser Schock?

Er wurde geboren – ohne Arme und Beine. Als ich die Geschichte von Nick Vujicic hörte, musste ich weinen. Seine Geschichte bewegt mich und zeigt mir, was alles möglich ist. Aus diesem Kind ist heute ein Mann geworden, der um die Welt reist und Kinder, Jugendliche und Erwachsene motiviert und Ihnen Mut zum Leben macht. Und ich dachte mir, ich sollte ihm einen Blogartikel widmen –

      für Sie und für mich zur Ermutigung ...

In einem Buch von ihm fand ich 9 Regeln von Nick Vujicic für ein unverschämt gutes Leben. Ich werde sie hier nicht kommentieren, sondern nur auflisten. Denn was sollte ich noch hinzufügen? Sie sprechen für sich!

Also, hier folgen 9 Regeln für ein unverschämt gutes Leben von Nick Vujicic:

1. Eine feste Überzeugung!

2. Eine unüberwindliche Hoffnung!

3. Vertrauen in Gott und seine Möglichkeiten!

4. Liebe und Selbstannahme!

5. Ein mutiges Wesen!

6. Bereitschaft zur Veränderung!

7. Hunger nach Chancen!

8. Über das Leben lachen können!

9. Zuerst das Wohl der anderen fördern!

 

Erlauben Sie mir noch eine kleine Geschichte zu zitieren, die ich in seinem Buch „Personal Trainer für ein unverschämt gutes Leben gefunden habe“.

„Manchmal bin ich während der Workaholic-Phasen so aufgedreht, dass ich nur schwer zur Ruhe komme. Wir waren auf dem Weg nach Java und bestiegen gerade das Flugzeug von Jakarta nach Semarang. Da spürte ich plötzlich, wie mich eine Welle der Energie überrollte.

Unsere Reisegruppe bestand aus fünf Leuten. Mein Caretaker, Vaughan, ein großer, stämmiger und witziger Typ, gehörte auch dazu. Die Flugbegleiterinnen waren schwer beeindruckt von ihm und wir alberten mit ihm herum. Wir durften als Erste ins Flugzeug, weil ich den Rollstuhl verlassen und zu meinem Sitz hopsen musste. Als ich mich so den Gang hinunterbewegte, Vaughan immer hinter mir, hatte ich auf einmal das Bedürfnis, etwas bestimmtes Verrücktes zu tun. Schon eine ganze Weile hatte ich mir vorgenommen, das einmal auszuprobieren.

„Hey Vaughan, schnell, bevor die anderen kommen – heb mich hoch und schau mal, ob ich ins Gepäckfach passe!“

Wir hatten schon häufiger Witze darüber gemacht. Vor ein paar Tagen hatte Vaughan mich in den metallenen Gitterkasten gelegt, mit dem man prüfte, ob das Handgepäck aufgegeben werden muss. Ich passte ohne Probleme hinein und bekam deswegen den Spitznamen „Unser Köfferchen“.

Die Gepäckablage war relativ hoch. Ich war mich nicht sicher, ob Vaughan meine knapp fünfunddreißig Kilo bis dahin stemmen konnte, aber er schaffte es mit Leichtigkeit. Er hob mich hoch und legte mich vorsichtig auf die Seite in das Fach, als wäre ich eine edle Tasche.

„Okay, mach schnell zu“, raunte ich, „bevor die anderen Passagiere kommen.“

Vaughan steckte mir noch ein Kissen unter den Kopf und drückte die Klappe zu. Nun lag ich im Dunkeln über den Sitzreihen. Die Flugbegleiterinnen hatten mitbekommen, was wir vorhatten und konnten sich das Lachen kaum verkneifen. Wir kicherten wie Kinder und ich hatte schon Sorge, dass wir auffliegen würden. Aber die anderen Passagiere verteilten sich nichtsahnend im Flugzeug.

Meine Leute und die Crew im Flugzeug konnten kaum noch an sich halten, als ein älterer Mann auf mein Fach zusteuerte und nach oben griff, um seine Tasche darin zu verstauen. Er öffnete die Klappe – und sprang vor Schreck fast durch die Flugzeugdecke.

Ich steckte den Kopf aus dem Gepäckfach. „Sie hätten ja mal anklopfen können!“

Zum Glück verstand der Mann Spaß und wir konnten uns alle eine Runde schieflachen. Danach musste ich im Handgepäckfach bleiben und ein paar Hundert Fotos mit ihm, den anderen Passagieren und der Flugzeugcrew über mich ergehen lassen. Vaughan zog mich natürlich auf und drohte, mich den ganzen Flug über dort oben einzusperren. „Oder willst du lieber unter meinen Sitz?“

… Mehr finden Sie in seinem Buch „Personal Trainer für ein unverschämt gutes Leben“ von Nick Vujicic.

Für heute wünsche ich Ihnen und mir einen unverschämt guten Tag!

Ihr Günter Heini

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