Verkaufstexte und Suchmaschinenoptimierung

Verkaufstexte und Suchmaschinenoptimierung

quality-787673_1280Kein Zweifel: Wer seine Waren im Internet verkauft und dabei keine der großen Plattformen verwendet, ist darauf angewiesen, das sein Onlineshop auch über eine Suchmaschine auffindbar ist. Die wenigsten potenziellen Kunden blättern die Ergebnisse aber seitenweise durch - einer der vorderen Listenplätze hat einen erheblichen Einfluss auf die Zugriffszahlen.

Doch die Verkaufstexte der Produkte dürfen nicht nur auf den Suchalgorithmus von Google und Co. optimiert sein, sie müssen auch den Lesern gefallen. Wie sich mittlerweile zeigt, liegt darin kein Widerspruch - im Gegenteil.

 

Zu hohe Keyworddichte entwertet Verkaufstexte

Lange Zeit galt allein die Anzahl der Keywords als ausschlaggebend für eine gute Platzierung in der Trefferliste von Suchmaschinen. Doch in Wirklichkeit handelt es sich nur um ein einziges von vielen Kriterien, nach denen Werbetexte über eine Suchmaschine gefunden werden können.

Verkaufstexte, die auf diese Weise optimiert wurden, wirken allerdings unseriös: Der Inhalt wurde um die Keywords herumkonstruiert und erscheint recht dünn; die Grammatik wird oft entstellt, weil die Keywords nicht richtig konjugiert werden dürfen - packende Verkaufstexte sehen anders aus.

Wenn ein Nutzer solche Werbetexte findet, wird er schnell wieder zur ursprünglichen Suche zurückkehren. Dieses Verhalten wird mittlerweile auch vom Suchalgorithmus Googles registriert - eine solche Seite wird bestraft und in den Suchergebnislisten weiter hinten platzieren.

 

Packende Verkaufstexte: Qualität setzt sich durch

Die Wirkung, die packende Verkaufstexte entfalten, kann hingegen nicht hoch genug eingeschätzt werden. Denn im Gegensatz zum Ladengeschäft kann der Kunde das Produkt nicht in die Hand nehmen. Eine hochwertige Haptik oder ein elegantes Design müssen deshalb glaubhaft durch den Text vermittelt werden.

Außerdem besteht bei einer Reihe von Kunden gegenüber Onlineshops eine gewisse Skepsis. Diese muss durch vertrauenswürdige Werbetexte ebenfalls überwunden werden. Und weil auch kein Verkäufer in der Nähe ist, um mögliche Fragen zu beantworten, muss der Text alle relevanten Informationen über das jeweilige Produkt enthalten. Dazu muss der Text stilistisch auf das Niveau der Zielgruppe angepasst werden.

Hohe Anforderungen, die sich aber lohnen: Können Sie ihre Kundschaft glaubwürdig ansprechen und Bedürfnisse wecken, sind Sie der Konkurrenz möglicherweise den entscheidenden Schritt voraus. Denn der Wettbewerb im Netz ist hart, andere Angebote lassen sich schnell ausfindig machen. Ist ein Produkteingenschaft unklar, wird der Kunde sich kaum die Mühe machen und jene vom Verkäufer erfragen.

 

Kurze Werbetexte per SMS kommen an

Außerdem kann es sinnvoll sein, wenn Sie zusätzlich mobile Marketinginstrumente nutzen : Denn auch wenn beispielsweise eine SMS wenig Platz für umfangreiche, packende Verkaufstexte lässt, kann der Kunde sehr zeitnah und direkt erreicht werden. Durch die Nutzung des Mediums Smartphone erhöht sich nicht nur die Reichweite, die Kunden können Angebote vermittelt bekommen, die auf die jeweiligen Bedürfnisse abzielen.

Dazu stellen diese mobilen Marketinginstrumente noch ein gewisses Alleinstellungsmerkmal dar - die meisten Kunden werden sich eine entsprechende SMS in jedem Fall durchlesen. Für die Neukundenakquise ist die Methode hingegen weniger geeignet: Wer sich nicht ohnehin schon für Ihr Unternehmen entschieden hat, könnte sich durch solche Verkaufstexte schnell belästigt fühlen.

Und jetzt? Wenn Sie Verkaufstexte in Topform haben wollen für die Pole Position, so finden Sie mich:

Bildrechte: Dieter Schütz/pixelio.de

2 Antworten

  1. Lieber Peter,freut mich, dass Dir der Text gefällt. Das sind ein paar sehr interessante News, die Du hier weitergibst. "Commercial-seo" kenne ich noch nicht, ich werde es mir mal ansehen.Was hervorragend zu Deinem Kommentar und meinem Artikel passt, ist eine Praxisstudie, die meine Kollegin Dr. Kerstin Hoffmann gemacht hat. Sie zeigt ganz klar. Eine optimal getextete Website, die passenden Keywords und eine gute interne Verlinkung sorgen direkt für deutliche bessere Ergebnisse in der Suchmaschinenplatzierung.Und ebenfalls ein sehr guter Faktor: Lange Blogartikel mit 1.500 oder 2.000 Wörtern. Das ist schon eine ganze Menge, aber es lohnt sich wirklich.Hier der Link zu dieser Praxisstudie: https://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2014/01/21/praxisstudie-suchmaschinenoptimierung-seo-linkbuilding/
  2. Peter Marxbauer
    Hallo Günter,ist doch tadellos geschrieben, der Artikel. *Schmunzel*Ja das Leid mit der SEO, da sind jetzt noch welche am Zucken! Obgleich schon seit zwei Jahren die Regeln geändert sind. Ich selbst habe mir eine einjährige SEO Abstinenz verordnet, die ich jetzt beendet habe.Dabei habe ich festgestellt, dass bei meinen wichtigen Seiten auch normaler Text (sofern interessant) den gleichen Zweck erfüllt hat als das ewige SEO. Ich habe einige Seiten in die Top 10 befördert und einige haben wir sogar gemeinsam dort hin geschickt. Und doch, zum Spaß habe ich eine Seite SEO optimiert, die schon recht gut gestanden hat. Was soll ich sagen, sie hat noch einmal zugelegt.Man sieht daran, dass alle bekannten Komponenten ihre Berechtigung haben. Wenn auch nicht mehr in der billigen Art, wie früher.Aber verkauft hat damit noch keiner etwas. Der SEO Traffic scheint ähnlich schwach zu konvertieren wie der von den ganzen Viral-Plattformen, nämlich gar nicht oder nicht in allen Branchen. Da gewinnt man schöne Zahlen für Google aber das war es auch.Ich teste derzeit "commercial-seo". Das ist nur Keywords einzusetzen, die einen hohen Werbewert (CPC, etc.) haben, für die andere Werbetreibende ganze Vermögen bezahlen. Muss doch einen Grund haben, oder?Am Besten konvertieren (leider) immer noch die Anzeigen, also gekaufter Traffic. Aber auch nur dann, wenn dahinter ein guter Verkaufstext lauert. Die beiden Dinge stehen in einer Abhängigkeit zueinander. Für die Zukunft heißt das, eine prima Anzeige gehört mit zum Auftrag für einen guten Verkaufstext.Die SMS ist in den USA schon in aller Munde und auch im großen Stil im Test. Vielleicht wird ihre Funktion die Erinnerung. Nicht die Ablösung der E-Mail wie einige Kleingeister schon fabuliert haben. Nein, ganz simpel die Erinnerung eine Seite zu lesen, auf der Tablette vielleicht, weil das auf dem Smartphone halt doch mühsam ist.Herzliche Grüße, der PMa

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